Faserverbundwerkstoffe seit 1985

Holzleisten-Bootsbau mit Speed Strip und Cedar Strip

Joseph Thomp¬≠son & Com¬≠pa¬≠ny Ltd., Hen¬≠don Lodge Sawmills, Moor Ter¬≠race, Sun¬≠der¬≠land. Ein Leit¬≠faden von David Kayll, mit Beitr√§¬≠gen von Far¬≠row & Cham¬≠bers und Dick Phillips

Geschichte und Konstruktionsprinzipien

Der Boots¬≠bau mit Hol¬≠zleis¬≠ten hat eine lange Tra¬≠di¬≠tion, ist aber in let¬≠zter Zeit etwas in Vergessen¬≠heit ger¬≠at¬≠en. Seit Kurzem aber ori¬≠en¬≠tiert sich die Branche weg von der kosten¬≠in¬≠ten¬≠siv¬≠en Gro√ükon¬≠struk¬≠tion. Dahin¬≠ter steck¬≠en ein¬≠er¬≠seits wirtschaftlich/technische Gr√ľnde: die Osmoseprob¬≠lematik, die Rezes¬≠sion, Ver¬≠lust tra¬≠di¬≠tionellen Boots¬≠bau-Know-hows‚Ķ Ander¬≠er¬≠seits gibt es eine Nach¬≠frage nach indi¬≠vidu¬≠ellen und inter¬≠es¬≠san¬≠ten Booten mit attrak¬≠tivem Innen- und Au√üen¬≠fin¬≠ish zu gerin¬≠geren Kosten. Cedar Strip wurde von Joseph Thomp¬≠son entwick¬≠elt, nach¬≠dem die Gebr√ľder Kayll in den sp√§ten 70er Jahren einen Entwurf von Ron Hol¬≠land in Hol¬≠zleis¬≠ten-Bauweise real¬≠isiert haben. Die Anre¬≠gung dazu stammte aus dem Buch der Gebr√ľder Gougeron, das aber in entschei¬≠den¬≠den Punk¬≠ten keine aus¬≠re¬≠ichen¬≠den Erk¬≠l√§run¬≠gen lieferte. Beispiel¬≠sweise gab es kein¬≠er¬≠lei Hin¬≠weise darauf, wie wichtig die Genauigkeit des Pro¬≠fils ist. In den 80er Jahren exper¬≠i¬≠men¬≠tierte Joseph Thomp¬≠son mit ver¬≠schiede¬≠nen Pro¬≠filen und lie√ü sich von zahlre¬≠ichen Kon¬≠struk¬≠teuren und Boots¬≠bauern berat¬≠en. So entwick¬≠elte Thomp¬≠son das Cedar-Strip-Sys¬≠tem zur Mark¬≠treife. Dieses Sys¬≠tem zeich¬≠net sich durch fol¬≠gende Merk¬≠male aus:

  1. Eine kom­plette Band­bre­ite unter­schiedlich­er Pro­file je nach Bootsgröße;
  2. Pro­file mit indi­vidu­ell opti­mierten Radi­en, um Auf­s­plit­tern vorzubeugen;
  3. Gef√ľhrter Anschluss zwis¬≠chen den Leisten;
  4. Aus­geze­ich­neter Holz-auf-Holz-Kon­takt auch an Rundungen;
  5. Jede Leis¬≠ten¬≠st√§rke in unter¬≠schiedlichen Bre¬≠it¬≠en f√ľr unter¬≠schiedliche Run¬≠dungs¬≠grade liefer¬≠bar (schmale Leis¬≠ten f√ľr scharfe Kr√ľm¬≠mungen, beispiel¬≠sweise an der Bilge, bre¬≠it¬≠ere Leis¬≠ten  f√ľr glat¬≠te Fl√§chen, beispiel¬≠sweise an der oberen Bordwand);
  6. Vari­anten­vielfalt der Holzarten je nach Anspruch an spez­i­fis­ches Gewicht, Fes­tigkeit und Aussehen;
  7. Gle­ich­bleibend hohe Qual­ität kam­mer­getrock­neter Hölzer.

Das Cedar-Strip-Pro­fil

Pro¬≠file mit gle¬≠ich¬≠f√∂r¬≠migem Radius brin¬≠gen unver¬≠mei¬≠dlich Prob¬≠leme mit sich: beim Biegen entste¬≠hen an der Innenkante uner¬≠w√ľn¬≠schte Zwis¬≠chen¬≠r√§ume, und das Holz kann leicht split¬≠tern. Bei herk√∂mm¬≠lichen Sys¬≠te¬≠men musste man mit diesem Prob¬≠lem leben. Dank der Fortschritte bei der Entwick¬≠lung holzver¬≠ar¬≠bei¬≠t¬≠en¬≠der Maschi¬≠nen lassen sich inzwis¬≠chen allerd¬≠ings Pro¬≠file mit so feinen Tol¬≠er¬≠anzen her¬≠stellen, dass man dieses Prob¬≠lem durch eine opti¬≠mierte Geome¬≠trie weit¬≠ge¬≠hend in den Griff bekommt. Cedar-Strip-Leis¬≠ten sind so genau gear¬≠beit¬≠et, dass jed¬≠er Zuschnitt je zwei unter¬≠schiedlich aus¬≠ge¬≠formte Radi¬≠en und Auflage¬≠fl√§chen aufweist. Nur Hol¬≠zleis¬≠ten mit diesem Kon¬≠struk¬≠tion¬≠s¬≠merk¬≠mal lassen sich wirk¬≠lich effizient ver¬≠bauen. Man braucht deut¬≠lich weniger Leim, erzielt max¬≠i¬≠malen Holz-auf-Holz-Kon¬≠takt, und die Leis¬≠ten strak¬≠en auf ganz¬≠er Rumpfl√§nge opti¬≠mal. Sys¬≠teme, die diese Vorteile nicht aufweisen, kosten let¬≠ztenen¬≠des sehr viel mehr Zeit, ganz zu schweigen von ver¬≠gle¬≠ich¬≠sweise unbe¬≠friedi¬≠gen¬≠der Optik und struk¬≠tureller Sta¬≠bil¬≠it√§t. Deshalb ist unser¬≠er Mei¬≠n¬≠ung nach eine m√∂glichst Pr√§zise Pro¬≠fil¬≠ge¬≠ome¬≠trie von her¬≠aus¬≠ra¬≠gen¬≠der Bedeutung.

Die Cedar-Strip-Bautech­nik

Gute Vor¬≠bere¬≠itung ist der Schl√ľs¬≠sel, um m√∂glichst ein¬≠fach und schnell zu bauen und dabei h√∂ch¬≠ste Qual¬≠it√§t zu gew√§hrleis¬≠ten. Lagern Sie die Hol¬≠zleis¬≠ten in unmit¬≠tel¬≠bar¬≠er N√§he Ihres Pro¬≠jek¬≠ts, am besten unter dem Dach des Schup¬≠pens, wo die Luft w√§rmer und das Holz vor Besch√§di¬≠gun¬≠gen gesch√ľtzt ist. So hal¬≠ten Sie den Boden frei, find¬≠en schnell die richtige L√§nge und haben Platz f√ľr die Hand¬≠habung der Leis¬≠ten. Boot¬≠sr√ľmpfe wer¬≠den √ľblicher¬≠weise kieloben beplankt. Es geht auch anders, aber so sind Span¬≠ten, Schot¬≠ten oder Mal¬≠lenger√ľste viel ein¬≠fach¬≠er zu bauen und zu posi¬≠tion¬≠ieren. Au√üer¬≠dem l√§sst her¬≠ausquel¬≠len¬≠der, √ľber¬≠sch√ľs¬≠siger Leim sich so am ein¬≠fach¬≠sten ent¬≠fer¬≠nen. Darauf muss unbe¬≠d¬≠ingt geachtet wer¬≠den, und zwar bevor der Leim aus¬≠ge¬≠h√§rtet ist. Wenn man auf bei¬≠den Seit¬≠en gle¬≠ichzeit¬≠ig anf√§ngt und wech¬≠sel¬≠weise die n√§ch¬≠ste Leiste auf¬≠set¬≠zt, ist es ein¬≠fach¬≠er, eine gle¬≠ich¬≠m√§√üige Form zu erzie¬≠len und das Ver¬≠winden der Span¬≠ten zu ver¬≠hin¬≠dern. Je nach Kon¬≠struk¬≠tion, Ein¬≠baut¬≠en und Fin¬≠ish des Bootes wird man unter¬≠schiedliche Meth¬≠o¬≠d¬≠en w√§hlen, um die Leis¬≠ten auf den Span¬≠ten und untere¬≠inan¬≠der zu fixieren.

Bei Leis¬≠ten mit gerin¬≠gen St√§rken bis 18 mm m√ľssen, wenn √ľber¬≠haupt, nur die Kan¬≠ten fix¬≠iert wer¬≠den, und zwar mit N√§geln, Spax-Schrauben oder Kram¬≠p¬≠en, die hin¬≠ter¬≠her wieder ent¬≠fer¬≠nt wer¬≠den. Es ist sin¬≠nvoll, mit Elek¬≠trow¬≠erkzeug zu arbeit¬≠en, um schneller voranzukom¬≠men. Mit ein biss¬≠chen √úbung l√§sst sich der Aus¬≠tritt √ľber¬≠sch√ľs¬≠si¬≠gen Leims und damit der Zeitaufwand f√ľr dessen Besei¬≠t¬≠i¬≠gung min¬≠imieren. Der Leim wird in die konkave Kante gegeben, und mit der Zeit hat man die richtige Menge genau im Griff und kann prak¬≠tisch im Schritt¬≠tem¬≠po weit¬≠er¬≠ar¬≠beit¬≠en. Die Fix¬≠iertech¬≠nik entwick¬≠elt sich weit¬≠er. Es gibt jet¬≠zt beispiel¬≠sweise Nylon¬≠n√§gel, die die Arbeit an gr√∂√üeren Booten sp√ľr¬≠bar vere¬≠in¬≠fachen. Die Leis¬≠ten k√∂n¬≠nen gesch√§ftet oder, da sie von oben und unten gehal¬≠ten wer¬≠den, auch Sto√ü an Sto√ü gelegt wer¬≠den, solange keine Leis¬≠te¬≠nen¬≠den √ľbere¬≠inan¬≠der zu liegen kom¬≠men. Vor¬≠bere¬≠i¬≠t¬≠ende Arbeit¬≠en (beispiel¬≠sweise L√§n¬≠gen und Sch√§ften) k√∂n¬≠nen au√üer¬≠halb der Form erledigt wer¬≠den. Bei geschick¬≠ter Auswahl der L√§n¬≠gen bleibt kaum Ver¬≠schnitt √ľbrig. Die Fugen der Stirn¬≠seit¬≠en m√ľssen nicht unbe¬≠d¬≠ingt auf den Span¬≠ten liegen, allerd¬≠ings sieht es so sch√∂n¬≠er aus. Im Zuge des Bau¬≠fortschritts kann die Form des Boot¬≠srumpfes zu ein¬≠er st√§rk¬≠eren Kr√ľm¬≠mung der Cedar-Strip-Leis¬≠ten zwin¬≠gen, und das Ver¬≠leimen wird schwieriger. Dann emp¬≠fiehlt es sich, die Kan¬≠ten abzuricht¬≠en. Daf√ľr eignet sich beispiel¬≠sweise eine Fr√§se mit ein¬≠stell¬≠bar¬≠er Tiefe. Bei der n√§ch¬≠sten Lage ver¬≠f√§hrt man entsprechend. Bei den meis¬≠ten Boot¬≠sr√ľmpfen m√ľssen h√∂ch¬≠stens zwei Lagen Leis¬≠ten auf diese Weise eingewinkelt wer¬≠den. Nach dem Auf¬≠planken sind innen wie au√üen nur noch ger¬≠ingf√ľgige Putzarbeit¬≠en erforder¬≠lich, um die Ober¬≠fl√§che zu gl√§tten.

Anschlie√üend kann die Au√üen¬≠haut dop¬≠pelt diag¬≠o¬≠nal mit Furnier beplankt und Scrim-Glas¬≠gewebe oder reinem Glas¬≠gewebe √ľber¬≠zo¬≠gen wer¬≠den. Das Furnier l√§sst sich sehr schnell auf einen Cedar-Strip-Unter¬≠grund auf¬≠brin¬≠gen, und zwar entwed¬≠er im Vaku¬≠umver¬≠fahren oder durch Heften. Da West¬≠ern Red Cedar sehr weich ist, kann es rat¬≠sam sein, die Innen¬≠seite bis zur H√∂he der Wasser¬≠lin¬≠ie mit Glas¬≠gewebe auszuk¬≠lei¬≠den. Eine Kom¬≠plettverklei¬≠dung bis zur Deck¬≠skante scheint uns nicht erforder¬≠lich, aber hier√ľber gehen die Mei¬≠n¬≠un¬≠gen der Kon¬≠struk¬≠teure auseinan¬≠der. Das spez¬≠i¬≠fis¬≠che Gewicht und der Typ des innen ver¬≠wen¬≠de¬≠ten Gewebes h√§n¬≠gen von der Gr√∂√üe des Bootes ab. Als Faus¬≠tregel gilt, dass ein 30-Fu√ü-Boot mit 290-g-K√∂per aus¬≠gek¬≠lei¬≠det wird. Fra¬≠gen Sie im Zweifel bitte Ihren Kon¬≠struk¬≠teur und Ihren Glasgewebelieferanten.

Sehr wichtig ist auch die Wahl des richti¬≠gen Kle¬≠bers. Bei eini¬≠gen anspruchsvollen Pro¬≠jek¬≠ten haben wir mit ver¬≠schiede¬≠nen Kle¬≠bern Erfahrun¬≠gen gesam¬≠melt und sehr gute Erfolge mit der tech¬≠nis¬≠chen Unter¬≠st√ľtzung von  SP Sys¬≠tems erzielt. Wir empfehlen Ihnen, vor der Kaufentschei¬≠dung die Eigen¬≠schaften der einzel¬≠nen Klebesys¬≠teme genau zu pr√ľfen. Auch Polyurethan-Kle¬≠ber wie ‚ÄěBal¬≠cotan‚Äú k√∂n¬≠nen sehr erfol¬≠gre¬≠ich mit Cedar Strip einge¬≠set¬≠zt werden.

Die richtige Holzart

F√ľr den Bau eines hochfesten und den¬≠noch leicht¬≠en Schiff¬≠s¬≠rumpfes kommt es sehr darauf an, das am besten geeignete Holz zu ver¬≠wen¬≠den. Daf√ľr muss man sich zun√§chst klar machen, welche Eigen¬≠schaften man genau erzie¬≠len will. Das Holz sollte m√∂glichst leicht, fest und biegsam sein, mit glat¬≠ter Maserung, ast¬≠frei und kam¬≠mer¬≠getrock¬≠net. Da die Holzkon¬≠struk¬≠tion mit Furnier oder ein¬≠er Glas¬≠gewebe-Epoxybeschich¬≠tung √ľber¬≠zo¬≠gen wird, muss sie einen sta¬≠bilen Kern abgeben. Wichtig ist au√üer¬≠dem, dass sich die Ober¬≠fl√§che leicht und schnell zur weit¬≠eren Bear¬≠beitung gl√§t¬≠ten l√§sst. Kam¬≠mer¬≠getrock¬≠nete West¬≠ern Red Cedar mit einem Feuchtigkeits¬≠ge¬≠halt von 10 % und einem spez¬≠i¬≠fis¬≠chen Gewicht von 0,35 bis 0,40 ist m√∂glicher¬≠weise f√ľr diese Anspr√ľche die beste L√∂sung. Wenn man nasseres Holz ver¬≠wen¬≠det, bleibt die Feuchtigkeit im Kern eingeschlossen. Darunter lei¬≠det die struk¬≠turelle Sta¬≠bil¬≠it√§t des Rumpfes, das Gewicht wird unn√∂tig hoch und der Kern kann schrumpfen. Ein Kr√§useln der Au√üen¬≠haut ist schlie√ülich die Folge. Trock¬≠enes Holz ist fes¬≠ter und l√§sst sich bess¬≠er verleimen.

Furniere

F√ľr den Boots¬≠bau sollte nur hochw¬≠er¬≠tiges Furnier ver¬≠wen¬≠det wer¬≠den (Messer¬≠furnier, kein Radi¬≠alschnit¬≠t¬≠furnier). Schwankun¬≠gen in der Schnit¬≠tqual¬≠it√§t machen das Gl√§t¬≠ten der Ober¬≠fl√§chen lang¬≠wieriger und m√ľh¬≠samer. Man sollte nicht ver¬≠suchen, zu bre¬≠ite Furniere zu verkleben. Bei Bre¬≠it¬≠en √ľber 15 bis 20 cm neigt das Furnier dazu, sich in der Innenkante von Kr√ľm¬≠mungen abzul√∂sen. Es bilden sich Luftein¬≠schl√ľsse, und der Kle¬≠bekon¬≠takt geht ver¬≠loren, es sei denn, man set¬≠zt so viele Kram¬≠p¬≠en, dass das Ver¬≠fahren nicht mehr prak¬≠tik¬≠a¬≠bel w√§re. Daher empfehlen wir Stan¬≠dard¬≠bre¬≠it¬≠en zwis¬≠chen 100 und 200 mm (4 bis 8 Zoll) Sie k√∂n¬≠nen Zed¬≠er¬≠furnier oder Hartholz (Khaya-Mahag¬≠o¬≠ni-Furnier) ver¬≠wen¬≠den, √ľblicher¬≠weise in 2,8 mm St√§rke (1/8 Zoll).

Anwen¬≠dungs¬≠beispiele f√ľr das Cedar-Strip-System

28‚Äď35-Fu√ü-Yachten
Die Span¬≠ten wer¬≠den im Abstand von 60 bis 75 cm geset¬≠zt. An Stellen mit stark¬≠er Kr√ľm¬≠mung des Rumpfes sind zus√§t¬≠zliche Mallen zu empfehlen, um die Leis¬≠ten sich¬≠er zu fix¬≠ieren. Die gel√§ngten Leis¬≠ten k√∂n¬≠nen Sto√ü an Sto√ü gelegt wer¬≠den. W√§hrend des Auf¬≠plankens ist der Rumpf innen wie au√üen von √ľber¬≠sch√ľs¬≠sigem Kle¬≠ber zu reini¬≠gen. Die Befes¬≠ti¬≠gungsklam¬≠mern lassen sich sp√§ter leichter ent¬≠fer¬≠nen, wenn man beim Tack¬≠ern ein rei√üfestes Kun¬≠st¬≠stoff¬≠band unter¬≠legt. Sie k√∂n¬≠nen aber auch im Rumpf verbleiben, vor allem, wenn dieser furniert wird.

33-Fuß-Fahrteny­acht
Der Boots¬≠bauer hat Yel¬≠low Cedar mit 15x44-mm-Pro¬≠fil ver¬≠wen¬≠det. Das h√∂here Gewicht dieser Holzart wurde in Kauf genom¬≠men, um die erh√∂hte Fes¬≠tigkeit und helle Farbe zu erzie¬≠len, die vom Eign¬≠er gew√ľn¬≠scht war. Span¬≠ten aus laminiert¬≠er franz√∂¬≠sis¬≠ch¬≠er Eiche, kieloben, mit 60 cm Abstand bilde¬≠ten die Form. Vier M√§n¬≠ner haben den Rumpf in nur vier Tagen beplankt: ein¬≠er hat den Kle¬≠ber angemis¬≠cht und aufge¬≠tra¬≠gen, ein zweit¬≠er die Cedar-Strip-Leis¬≠ten von au√üen fest¬≠ge¬≠hal¬≠ten, damit der dritte sie mit einem Elek¬≠tro¬≠tack¬≠er unter Ver¬≠wen¬≠dung versenkbar¬≠er Mess¬≠ingkram¬≠p¬≠en fix¬≠ieren kon¬≠nte, und der vierte Mann hat der¬≠weil die √ľber¬≠sch√ľs¬≠si¬≠gen Kle¬≠ber¬≠reste von der Innen¬≠seite ent¬≠fer¬≠nt. Anschlie√üend haben zwei Mann die Ober¬≠fl√§che in einem Tag gegl√§t¬≠tet. Der Boots¬≠bauer weist darauf hin, dass es beson¬≠ders wichtig ist, w√§hrend des Bauens die Innen¬≠seite sys¬≠tem¬≠a¬≠tisch von √ľber¬≠sch√ľs¬≠sigem Kle¬≠ber zu befreien und ein Furnier mit m√∂glichst geringer St√§rke zu ver¬≠wen¬≠den. Er hat¬≠te bis¬≠lang √ľbri¬≠gens immer kon¬≠ven¬≠tionelle Pro¬≠file einge¬≠set¬≠zt und baut seit dieser Erfahrung mit unseren Leisten.

80-Fuß-Ein­rump­fy­acht
Span¬≠ten bzw. Schot¬≠ten wer¬≠den im Ver¬≠h√§lt¬≠nis 15:1 oder 20:1 geset¬≠zt, dabei sollte ein Abstand von ca. 1,50 m nicht √ľber¬≠schrit¬≠ten wer¬≠den. Die Hol¬≠zleis¬≠ten wer¬≠den mit Spax-Schrauben oder Kram¬≠p¬≠en hor¬≠i¬≠zon¬≠tal fix¬≠iert. Ver¬≠tikal wer¬≠den die Leis¬≠ten vorge¬≠bohrt und mit lan¬≠gen Bronzen√§geln fix¬≠iert. Einige deutsche Boots¬≠bauer ver¬≠wen¬≠den daf√ľr Alu¬≠mini¬≠um¬≠n√§gel oder Passs¬≠tifte. Gebaut wird kieloben, und man begin¬≠nt mit ein¬≠er Start¬≠planke mit gle¬≠ichem Abstand zur Kiellinie und zur Deck¬≠skante. Diese wird √ľblicher¬≠weise au√üer¬≠halb der Form auf die richtige L√§nge gesch√§ftet. Bei der Arbeit mit Epoxyk¬≠le¬≠ber kann viel √ľber¬≠sch√ľs¬≠siger Kle¬≠ber aus¬≠treten, der beim Auf¬≠planken jedes¬≠mal sofort ent¬≠fer¬≠nt wer¬≠den muss, damit man sich unn√∂tiges Abschleifen erspart

Beplanken mit Cedar Strip

Nor¬≠maler¬≠weise k√∂n¬≠nen sieben M√§n¬≠ner in sieben Werk¬≠ta¬≠gen ein 85-Fu√ü-Boot voll¬≠st√§ndig beplanken. Die Vor¬≠bere¬≠itung allerd¬≠ings ist sehr zeitraubend. Es dauert lange, alle Span¬≠ten, Mallen und Sta¬≠tio¬≠nen zu bauen und kor¬≠rekt zu posi¬≠tion¬≠ieren. Wenn der Rumpf voll¬≠st√§ndig beplankt ist, muss man vor dem Weit¬≠er¬≠bau au√üer¬≠dem eine gewisse Zeit f√ľr kleinere Spachte¬≠lar¬≠beit¬≠en einplanen.

Die meis¬≠ten R√ľmpfe wer¬≠den mit Khaya Mahag¬≠o¬≠ni oder Zed¬≠er diag¬≠o¬≠nal furniert und viele Boote zus√§t¬≠zlich mit mul¬≠ti¬≠di¬≠rek¬≠tionalem oder uni¬≠di¬≠rek¬≠tionalen Glas¬≠gewebe √ľber¬≠zo¬≠gen. Genauere Empfehlun¬≠gen erfra¬≠gen Sie bitte bei Ihrem Liefer¬≠an¬≠ten oder Kon¬≠struk¬≠teur. In der Regel wird man den Boot¬≠srumpf innen und au√üen mit Glas¬≠gewebe √ľberziehen, so dass eine Sand¬≠wichkon¬≠struk¬≠tion mit Cedar-Strip-Holzk¬≠ern entsteht.

Speed Strip 1995

Ausz√ľge aus einem Artikel von Dick Phillips f√ľr das Boat¬≠man Mag¬≠a¬≠zine, Abdruck mit fre¬≠undlich¬≠er Genehmigung

Nach der Entwick¬≠lung eines prax¬≠is¬≠tauglichen Hol¬≠zleis¬≠ten¬≠pro¬≠fils f√ľr den Boots¬≠bau h√§tte Joseph Thomp¬≠son sich bequem zur√ľck¬≠lehnen k√∂n¬≠nen und sich auf die Ver¬≠mark¬≠tung sein¬≠er Pro¬≠file konzen¬≠tri¬≠eren. Stattdessen haben er und seine Kol¬≠le¬≠gen in der Unternehmensf√ľhrung, ins¬≠beson¬≠dere Joseph Kayll und seine bei¬≠den S√∂hne Joseph jr. und David, hart¬≠n√§ck¬≠ig an der Weit¬≠er¬≠en¬≠twick¬≠lung des Sys¬≠tems gear¬≠beit¬≠et, um in enger Absprache mit ihren Boots¬≠bauerkun¬≠den die verbleiben¬≠den Prob¬≠leme auszub√ľgeln, die in der Prax¬≠is auf¬≠trat¬≠en. Immer wieder wur¬≠den Fein¬≠heit¬≠en opti¬≠miert und Kan¬≠ten¬≠pro¬≠file umgestal¬≠tet, damit das Sys¬≠tem noch anwen¬≠der¬≠fre¬≠undlich¬≠er wird und in noch zahlre¬≠icheren Gr√∂√üen¬≠vari¬≠anten geliefert wer¬≠den kann.

Das Hum¬≠ber¬≠side Yacht¬≠bauteam von Tony Far¬≠row und John Cham¬≠bers hat viele Jahre lang stets die mod¬≠ern¬≠sten Tech¬≠niken des Holz¬≠boot¬≠baus ver¬≠wen¬≠det. Nun sind die meis¬≠ten ihrer Kun¬≠den Starde¬≠sign¬≠er, die Far¬≠row & Cham¬≠bers damit beauf¬≠tra¬≠gen, Pro¬≠to¬≠typen ihres jew¬≠eils neuesten Kon¬≠struk¬≠tio¬≠nen zu fer¬≠ti¬≠gen. Daher ist das inno¬≠v¬≠a¬≠tive Duo st√§ndig auf der Suche nach schnelleren und effizien¬≠teren Tech¬≠niken. Als langj√§hrige Cedar-Strip-Nutzer wussten sie zwar die Vorteile dieses Sys¬≠tems zu sch√§tzen, fragten sich aber auch, ob man den Bau¬≠vor¬≠gang nicht noch beschle¬≠u¬≠ni¬≠gen kann. Mit Pro¬≠filen, die sich st√§rk¬≠er selb¬≠st zen¬≠tri¬≠eren, so die √úber¬≠legung, k√∂n¬≠nte man den Zeitaufwand f√ľr das Kan¬≠ten¬≠fix¬≠ieren ver¬≠min¬≠dern, rasch¬≠er arbeit¬≠en und auf der Innen¬≠seite deut¬≠lich glat¬≠tere Fl√§chen erzielen.

Tony Far¬≠row und John Cham¬≠bers haben bei der Entwick¬≠lung solch¬≠er neuar¬≠ti¬≠gen Pro¬≠file, wie man sie inzwis¬≠chen unter dem Namen Speed Strip ken¬≠nt, eng mit David Kayll zusam¬≠mengear¬≠beit¬≠et. Die Zuschnitte der Leis¬≠ten entsprechen im Gro√üen und Ganzen den liefer¬≠baren Abmes¬≠sun¬≠gen des Cedar-Strip-Sys¬≠tems. Aber das Kan¬≠ten¬≠pro¬≠fil sieht vol¬≠lkom¬≠men anders aus. Als ich die ersten Muster sah, habe ich zun√§chst ungl√§u¬≠big reagiert: Wollte hier tat¬≠s√§ch¬≠lich jemand einen Boot¬≠srumpf aus Nut- und Feder¬≠bret¬≠tern bauen? So n√§m¬≠lich sieht das Sys¬≠tem auf den ersten Blick aus.

Bei n√§her¬≠er Betra¬≠ch¬≠tung gab es aber keinen Grund zu der Annahme, dass diese Pro¬≠file nicht genau¬≠so gut funk¬≠tion¬≠ieren soll¬≠ten, wie die alten, wenn nicht sog¬≠ar bess¬≠er. Tat¬≠s√§ch¬≠lich strak¬≠en die Leis¬≠ten genau¬≠so her¬≠vor¬≠ra¬≠gend, wie Cedar Strip, denn sie haben diesel¬≠ben Abmes¬≠sun¬≠gen. Und warum sollte das ‚ÄěNut- und Fed¬≠er¬≠prinzip‚Äú ein Prob¬≠lem darstellen, solange zwis¬≠chen Nut und Fed¬≠er genug Spiel vorhan¬≠den ist, um leichte Winkel zwis¬≠chen den Leis¬≠ten zuzulassen.

Wie bei vie¬≠len guten Ideen ist die Sache aber auch hier nicht ganz so ein¬≠fach, wie Tony Far¬≠row erl√§utert. Sein Unternehmen fand schon seit ger¬≠aumer Zeit, dass beim Auf¬≠planken mit Cedar Strip zwei aufwendi¬≠ge Zusatzarbeit¬≠en anfall¬≠en, n√§m¬≠lich das Gl√§t¬≠ten der Au√üen¬≠seite und die Reini¬≠gung der Innen¬≠seite. Sie wussten, dass man bei¬≠de Aspek¬≠te mit ein wenig Nach¬≠denken und kleinen Ver√§n¬≠derun¬≠gen opti¬≠mieren k√∂n¬≠nte, und ihnen war klar: Wenn das neue Sys¬≠tem sich auch noch rasch¬≠er ver¬≠bauen lie√üe, dann w√§ren sie auf der Gewin¬≠ner¬≠seite. Der Hauptvorteil des Cedar-Strip-Sys¬≠tems mit den konvex/konkav geformten Kan¬≠ten liegt darin, dass die Leis¬≠ten prak¬≠tisch in beliebigem Winkel ange¬≠set¬≠zt wer¬≠den k√∂n¬≠nen. Der Haupt¬≠nachteil ist, dass sich ent¬≠lang der Fuge Kle¬≠ber¬≠w√ľl¬≠ste bilden, die nach dem Gl√§t¬≠ten erhaben ste¬≠hen bleiben, weil der Kle¬≠ber h√§rter ist, als das Zed¬≠ern¬≠holz. Selb¬≠st nach dem Abschleifen bleibt h√§u¬≠fig ein recht bre¬≠it¬≠er Kle¬≠ber¬≠streifen sicht¬≠bar, vor allem, wenn der Rumpf nicht far¬≠big lack¬≠iert wird. Ide¬≠al w√§re eine Gelenkverbindung mit rechteck¬≠i¬≠gen Kan¬≠ten, um schmale Fugen zu erzielen.

Nach einigem Exper¬≠i¬≠men¬≠tieren kam das Team auf eine L√∂sung, die auf den ersten Blick wie eine kon¬≠ven¬≠tionelle Nut- und Fed¬≠er-Verbindung aussieht, aber tat¬≠s√§ch¬≠lich eine abgerun¬≠dete Fed¬≠er¬≠seite und eine rechteck¬≠ige Nut aufweist. Auf der Innen¬≠seite sitzten die Kan¬≠ten der Hol¬≠zleis¬≠ten prak¬≠tisch fugen¬≠los aufeinan¬≠der, w√§hrend auf der Au√üen¬≠seite eine offene Fuge entste¬≠ht, die nach dem Gl√§t¬≠ten verspachtelt wer¬≠den kann.

Sch√§tzun¬≠gen zufolge reduziert dieses neue Sys¬≠tem den Zeitaufwand beim Auf¬≠planken um 25 %, was bess¬≠er ist als erwartet. Tony Far¬≠row und John Cham¬≠bers haben inzwis¬≠chen mehrere Boote mit Speed-Strip-Tech¬≠nik gebaut und fest¬≠gestellt, dass die Leis¬≠ten schl√ľs¬≠sig ineinan¬≠der passen und nicht dazu neigen, beim Strak¬≠en ‚Äěaus der F√ľhrung zu sprin¬≠gen‚Äú. Fern¬≠er haben sie bemerkt, dass sich in den Bere¬≠ichen, die nicht durch Span¬≠ten gest√ľtzt wer¬≠den, weniger ‚ÄěWellen‚Äú bilden, so dass gerin¬≠gere Men¬≠gen Spach¬≠tel zum Auf¬≠f√ľllen und Gl√§t¬≠ten erforder¬≠lich sind. Die erwarteten Spal¬≠ten auf der Au√üen¬≠seite erwiesen sich in der Prax¬≠is auf dem gr√∂√üten Teil des Rumpfes als so schmal, dass man sie kaum wahrgenom¬≠men hat. Sie wer¬≠den in der Regel ein¬≠fach √ľber¬≠zo¬≠gen oder √ľber¬≠lack¬≠iert. Das neue Sys¬≠tem hat ein enormes Ein¬≠satzpoten¬≠zial in vie¬≠len ver¬≠schiede¬≠nen Gebi¬≠eten. David Kayll hat f√ľr Joseph Thomp¬≠sons Fir¬≠ma ein Pro¬≠jekt geleit¬≠et, bei dem es darum ging, einen Speed-Strip-Bausatz f√ľr Bei¬≠boote zu entwick¬≠eln. Damit sollte dem Selb¬≠st¬≠bauer demon¬≠stri¬≠ert wer¬≠den, wie anwen¬≠der¬≠fre¬≠undlich das Sys¬≠tem ist. Die Kon¬≠struk¬≠tion stammt von Paul Fish¬≠er (Sel¬≠way Fish¬≠er Designs), und der Pro¬≠to¬≠typ wurde bei Thomp¬≠son in Sun¬≠der¬≠land gebaut. Meine Sch√ľler an der Fal¬≠mouth Marine School am ent¬≠ge¬≠genge¬≠set¬≠zten Ende von Eng¬≠land hat¬≠ten keine M√ľhe, auf dieser Grund¬≠lage einen an ihre Anforderun¬≠gen angepassten Bausatz zu entwick¬≠eln. Die Speed-Strip-Leis¬≠ten f√ľr dieses Pro¬≠jekt wur¬≠den aus brasil¬≠ian¬≠is¬≠ch¬≠er Zed¬≠er geschnit¬≠ten. Dieses Holz erin¬≠nert an mit¬≠tel- und s√ľdamerikanis¬≠ches Mahagoni.

Inzwis¬≠chen betra¬≠chtet das Team von Far¬≠row & Cham¬≠bers solche Schnell¬≠bauleis¬≠ten als gutes Mit¬≠tel, um Holz als Mate¬≠r¬≠i¬≠al f√ľr den Boots¬≠bau generell wieder pop¬≠ul√§r¬≠er zu machen und nicht etwa als eine ‚Äěein¬≠ma¬≠lige Aus¬≠nah¬≠mel√∂¬≠sung‚Äú. Zur Zeit bauen sie eine Yacht f√ľr War¬≠wick Collins, der sein per¬≠s√∂n¬≠lich¬≠es Traum¬≠boot real¬≠isieren will Und dieser Traum wird sehr schnell Wirk¬≠lichkeit. Die Boots¬≠bauer haben das Gef√ľhl, dass eine neue Boom¬≠phase f√ľr den Holz¬≠boot¬≠bau anbricht, denn auf der einen Seite ste¬≠ht der Wun¬≠sch der Kun¬≠den nach echtem Holz, und auf der anderen Seite gibt es neue Tech¬≠niken, die die Qual¬≠it√§t verbessern und die Baukosten reduzieren.

Zusam­men­fas­sung

Es h√§ngt von Ihren per¬≠s√∂n¬≠lichen Vor¬≠lieben ab, ob Sie sich f√ľr Cedar Strip oder f√ľr Speed Strip entschei¬≠den. Die Unter¬≠schiede lassen sich sehr √ľber¬≠sichtlich zusam¬≠men¬≠fassen. Im Hin¬≠blick auf die struk¬≠turelle Sta¬≠bil¬≠it√§t sind bei¬≠de L√∂sun¬≠gen einan¬≠der eben¬≠b√ľr¬≠tig, aber die Bautech¬≠nik, der Zeitaufwand und das Fin¬≠ish stellen sich unter¬≠schiedlich dar.

Ver­leimen

Cedar Strip bildet keine Spal­ten in den Fugen und kann mit Epoxy- oder PU-Kle­bern ver­leimt werden.

Speed Strip bildet an den Run¬≠dun¬≠gen auf der Au√üen¬≠seite offene Fugen, die nach dem Gl√§t¬≠ten verspachtelt wer¬≠den. Es kom¬≠men nur mit F√ľllern angere¬≠icherte Epoxyk¬≠le¬≠ber in Frage.

Bei der Arbeit mit Speed Strip ist gr√∂√üere Sorgfalt beim Umgang mit dem Kle¬≠ber geboten. Die Viskosit√§t muss durch die Beiga¬≠be von Mikro¬≠fas¬≠er-F√ľller genau eingestellt wer¬≠den, und es gibt keine Alter¬≠na¬≠tive zu Epoxyk¬≠le¬≠bern. Die Anwen¬≠dung¬≠stech¬≠nik ist allerd¬≠ings sim¬≠pel. Der Kle¬≠ber wird rasch und ein¬≠fach  mit einem etwa 60 cm lan¬≠gen Stab aufge¬≠tra¬≠gen, den man wie den Bogen ein¬≠er Geige √ľber die Fed¬≠er f√ľhrt.

Ein¬≠er der Hauptvorteile von Speed Strip ist sicher¬≠lich die reduzierte Bauzeit. Durch die selb¬≠stzen¬≠tri¬≠eren¬≠den Eigen¬≠schaften der Leis¬≠ten kann man deut¬≠lich schneller arbeit¬≠en. So erzielt man im Ver¬≠gle¬≠ich zum Auf¬≠planken mit Cedar Strip eine Zeit¬≠erspar¬≠nis von 20 bis 50 %.

Auf der Innen¬≠seite des Rumpfes zeigt Speed Strip deut¬≠lich √ľber¬≠legene Eigen¬≠schaften gegen√ľber Cedar Strip. Die Holzkan¬≠ten sitzen innen¬≠bor¬≠ds fugen¬≠los aufeinan¬≠der, und die Kan¬≠ten brechen nicht aus. Die Ober¬≠fl√§che l√§sst sich ein¬≠fach¬≠er reini¬≠gen, und es bleiben keine Kle¬≠ber¬≠fleck¬≠en oder Risse zur√ľck. Ob mit Glas¬≠gewebe √ľber¬≠zo¬≠gen oder ‚Äěnaturbe¬≠lassen‚Äú ‚ÄĒ die Ober¬≠fl√§che ist stets sauber, und es sind kaum Schlei¬≠far¬≠beit¬≠en erforderlich.

Cedar Strip wiederum bildet auf der Au√üen¬≠bor¬≠d¬≠seite keine offe¬≠nen Fugen aus, so dass keine Spachte¬≠lar¬≠beit¬≠en anfall¬≠en. Allerd¬≠ings wer¬≠den die meis¬≠ten Schiff¬≠s¬≠r√ľmpfe ohne¬≠hin mit ein¬≠er Au√üen¬≠haut aus Furnier oder Glas¬≠gewebe verklei¬≠det. Beim Auflaminieren des Furniers auf einen Speed-Strip-Kern wer¬≠den die schmalen Spalte in den Fugen durch den Druck des Furnierkle¬≠bers automa¬≠tisch gef√ľllt. Wenn der Rumpf mit ein¬≠er Au√üen¬≠haut aus Glas¬≠gewebe √ľber¬≠zo¬≠gen wird, sind allerd¬≠ings die Fugen vorher zu verspachteln. Daf√ľr sind √ľblicher¬≠weise ein Paar Stun¬≠den zu ver¬≠an¬≠schla¬≠gen (2‚Äď4 Stun¬≠den f√ľr einen 30-Fu√ü-Rumpf). Vor dem Auf¬≠brin¬≠gen von Furnier oder Glas¬≠gewebe ist es au√üer¬≠dem rat¬≠sam, den Rumpf 24 Stun¬≠den lang vorzuw√§r¬≠men, um die Haf¬≠tung zwis¬≠chen der Hol¬≠zober¬≠fl√§che und dem Glas¬≠gewebe zu opti¬≠mieren, denn beim Abk√ľhlen wird der Harzk¬≠le¬≠ber durch Schrumpfen der im Holz enthal¬≠te¬≠nen Luft in das Holz hineinge¬≠saugt. Neben der besseren Haf¬≠tung bewirkt das Vor¬≠w√§r¬≠men des Rumpfes fern¬≠er, dass dem Holz Feuchtigkeit ent¬≠zo¬≠gen wird, die sich w√§hrend des Bauens gebildet haben kann.

Einige Boots¬≠bauer geben zu bedenken, dass die Harzf√ľl¬≠lung der offe¬≠nen Fugen schrumpfen kann und dadurch die Au√üen¬≠haut in die Fugen zieht, so dass diese Fugen auf der Au√üen¬≠haut sicht¬≠bar wer¬≠den. Dies h√§ngt ein¬≠er¬≠seits von der Bre¬≠ite des Spaltes und von der Frage ab, ob der Rumpf vorher ord¬≠nungs¬≠gem√§√ü gegl√§t¬≠tet und aus¬≠re¬≠ichend vorgew√§rmt wurde. Sofern dies beachtet wird und au√üer¬≠dem an stark gekr√ľmmten Stellen angemessen schmale Speed-Strip-Leis¬≠ten ver¬≠wen¬≠det wer¬≠den, haben wir kein¬≠er¬≠lei Hin¬≠weise auf dieses poten¬≠zielle Prob¬≠lem gefunden.

Man ist sich¬≠er stets gut berat¬≠en, wenn man vor dem Bau die Fir¬≠ma Thomp¬≠son oder den Boots¬≠de¬≠sign¬≠er kon¬≠sul¬≠tiert, um die richti¬≠gen Bre¬≠it¬≠en und Abmes¬≠sun¬≠gen zu w√§hlen. Let¬≠zten Endes aber muss jed¬≠er Kunde sel¬≠ber das F√ľr und Wider bei¬≠der Optio¬≠nen abw√§¬≠gen. Wir per¬≠s√∂n¬≠lich sind √ľberzeugt, dass diese Entschei¬≠dung in der Regel zugun¬≠sten von Speed Strip aus¬≠fall¬≠en wird. Aber welche Wahl Sie auch tre¬≠f¬≠fen: mit bei¬≠den Sys¬≠te¬≠men erhal¬≠ten Sie ein wun¬≠der¬≠sch√∂nes Holz¬≠boot, das ein¬≠fach mehr Klasse hat, als Boote aus anderen Materialien.

Autoren: David Kayll mit Unter¬≠st√ľtzung durch Far¬≠row & Cham¬≠bers und Zitat¬≠en aus Beitr√§¬≠gen von Dick Phillips (Fal¬≠mouth Col¬≠lege) und dem Boat¬≠man Magazine.

Ver­gle­ich zwis­chen Holz- und Schaumkernen

Eine Außen­haut aus Speed Strip oder Cedar Strip dient in ein­er Sand­wichkon­struk­tion mit PVC-Schaumk­ern struk­turell betra­chtet dazu, die Fes­tigkeit des Rumpfes gegen Ver­for­mung inner­halb der Trag­w­erk­sebene und unter Biege­be­las­tung zu erhöhen. Der Schaumk­ern dient lediglich als Trennschicht und Medi­um zur Über­tra­gung der Scherkräfte. Ver­wen­det man dage­gen West­ern Red Cedar als Kern­ma­te­r­i­al, trägt der Kern selb­st die Struk­tur und kann die längs wirk­enden Las­ten aufnehmen. In diesem Fall hat die Haut des Rumpfes nur die Querkräfte aufzunehmen und erhöht die Tor­sions­fes­tigkeit. Fol­glich braucht man mit einem Holzk­ern, um die erforder­liche Fes­tigkeit des Boot­skör­pers zu erzie­len, gerin­gere Men­gen Glas­gewebe (und Harz) als bei Ver­wen­dung eines PVC-Schaumkerns.

Zwar wiegt ein Zed¬≠ern¬≠holzk¬≠ern fast vier¬≠mal so viel wie ein PVC-Kern, aber dank der ‚Äěeinge¬≠baut¬≠en‚Äú hohen Scher¬≠fes¬≠tigkeit dieses Mate¬≠ri¬≠als spart man erhe¬≠blich an Gewicht der Au√üen¬≠haut, so dass man schlie√ülich ein ann√§h¬≠ernd ver¬≠gle¬≠ich¬≠bares Gesamt-Fl√§chengewicht erzielt. Daf√ľr ist die Boot¬≠sh√ľlle deut¬≠lich z√§her, fast dop¬≠pelt so bruch¬≠fest und weniger anf√§l¬≠lig f√ľr Prob¬≠leme durch Schichtspal¬≠tung, Scherkr√§fte und Sto√ü¬≠be¬≠las¬≠tung, wie sie bei PVC-Sand¬≠wich-Kon¬≠struk¬≠tio¬≠nen poten¬≠ziell in Kauf genom¬≠men wer¬≠den m√ľssen. Anders als PVC-Schaum, der unter Dauer¬≠be¬≠las¬≠tung irgend¬≠wann erm√ľdet und nachgiebig wird, hat Holz au√üer¬≠dem ein ‚ÄěFor¬≠mged√§cht¬≠nis‚Äú.

Nat√ľr¬≠lich kann eine Sand¬≠wichkon¬≠struk¬≠tion mit PVC-Schaumk¬≠ern let¬≠ztenen¬≠des tech¬≠nisch immer so opti¬≠miert wer¬≠den, dass man im Ver¬≠gle¬≠ich zu ein¬≠er Epoxy-Glas¬≠gewe¬≠bekon¬≠struk¬≠tion mit Holzk¬≠ern bessere mech¬≠a¬≠nis¬≠che Eigen¬≠schaften bei gerin¬≠gerem Gewicht erzielt. Viele Inter¬≠essen¬≠ten aber sehen in der unver¬≠gle¬≠ich¬≠lichen Lan¬≠glebigkeit eines Zed¬≠erk¬≠ern-Rumpfes das attrak¬≠ti¬≠vere Merk¬≠mal, ins¬≠beson¬≠dere f√ľr Fahrteny¬≠acht¬≠en oder Fahrten-/Ren¬≠ny¬≠acht¬≠en, bei denen es nicht an allererster Stelle auf Gewicht¬≠serspar¬≠nis ankommt. Die wach¬≠sende Zahl von Auftr√§¬≠gen f√ľr den Bau von Cedar-Strip- oder Speed-Strip-Booten spricht f√ľr sich.

Bauen mit Speed Strip von Far­row & Chambers

Die wichtig¬≠ste Entschei¬≠dung bei Baube¬≠ginn ist die Posi¬≠tion¬≠ierung der Start¬≠planke, da sie bes¬≠timmt, wie alle weit¬≠eren Leis¬≠ten um die Form laufen. Daf√ľr gibt es keine feste Regel, da alles von der Form des Rumpfes abh√§ngt. Bei ein¬≠er l√§nglichen, schlanken Form ist die Sache ein¬≠fach¬≠er als bei einem kurzen, bauchi¬≠gen Rumpf. Trotz der Vielfalt unter¬≠schiedlich¬≠er Designs kann man unser¬≠er Erfahrung nach allerd¬≠ings immer eine der im fol¬≠gen¬≠den beschriebe¬≠nen Meth¬≠o¬≠d¬≠en w√§hlen. In bei¬≠den F√§llen wird kieloben gebaut.

Meth¬≠ode 1

Man begin¬≠nt mit der ersten Leiste ent¬≠lang der Deck¬≠skante und plankt kon¬≠tinuier¬≠lich auf bis zur Kiellinie. Um festzustellen, ob diese Meth¬≠ode f√ľr Ihre gew√ľn¬≠schte Boots¬≠form tauglich ist, ziehen Sie eine Lin¬≠ie par¬≠al¬≠lel zur Deck¬≠skante unge¬≠f√§hr auf hal¬≠ber Strecke zwis¬≠chen dieser und der bauchig¬≠sten Stelle. Die Posi¬≠tion sollte so gew√§hlt wer¬≠den, dass sie R√ľckschl√ľsse darauf zul√§sst, wie die weit¬≠eren Leis¬≠ten ver¬≠laufen w√ľr¬≠den. Tack¬≠ern Sie nun eine Leiste ent¬≠lang dieser Lin¬≠ie fest, um zu pr√ľfen, ob sie prob¬≠lem¬≠los allen Kr√ľm¬≠mungen und Biegun¬≠gen fol¬≠gt. Kann die Leiste nicht ein¬≠wand¬≠frei strak¬≠en, weil der Run¬≠dungs¬≠grad zu hoch ist, soll¬≠ten Sie Meth¬≠ode 2 verwenden.

Meth¬≠ode 2

Ermit¬≠teln Sie zun√§chst eine mit¬≠tlere Posi¬≠tion auf der Kr√ľm¬≠mung, indem sie an jed¬≠er Sta¬≠tion die Ent¬≠fer¬≠nung zur Mit¬≠tellinie messen und auf hal¬≠ber Strecke eine Markierung anbrin¬≠gen. Dann verbinden Sie diese Markierun¬≠gen mit ein¬≠er pro¬≠vi¬≠sorisch ange¬≠hefteten Leiste. Diese wird sp√§ter wieder ent¬≠fer¬≠nt und soll zun√§chst nur eine feste Hil¬≠f¬≠s¬≠lin¬≠ie darstellen. Markieren sie nun ent¬≠lang der Form die Punk¬≠te gle¬≠ichen Abstandes zwis¬≠chen der Hil¬≠f¬≠s¬≠lin¬≠ie und der Deck¬≠skante. Ent¬≠lang dieser Markierun¬≠gen wird die erste Leiste fix¬≠iert. Diese wird typ¬≠is¬≠cher¬≠weise einen Bogen beschreiben, dessen Scheit¬≠elpunkt unge¬≠f√§hr in der Bootsmitte liegt. Die Enden laufen in die Deck¬≠skante hinein. Unter¬≠halb dieses Bogens wer¬≠den nur noch rel¬≠a¬≠tiv wenige Leis¬≠ten der Kr√ľm¬≠mung fol¬≠gend zu ver¬≠bauen sein. Nach ‚Äěoben‚Äú, das hei√üt zur Kiellinie hin, wird kon¬≠tinuier¬≠lich aufgeplankt.

Ver­leimen

Welche Tech¬≠nik f√ľr das Ver¬≠leimen von Speed-Strip-Leis¬≠ten emp¬≠fohlen wird, h√§ngt (bei Ver¬≠wen¬≠dung eines Epoxyk¬≠le¬≠bers) davon ab, ob der Rumpf anschlie√üend furniert oder nur mit Glas¬≠gewebe √ľber¬≠zo¬≠gen wer¬≠den soll. Wir bevorzu¬≠gen die erste Alter¬≠na¬≠tive. In diesem Fall w√ľr¬≠den wir den Epoxyk¬≠le¬≠ber in einem tiefen Gef√§√ü mit Col¬≠loidal Sil¬≠i¬≠ca F√ľller anmis¬≠chen und mit einem etwa 40 cm lan¬≠gen Stab auf¬≠tra¬≠gen. Es sollte nur soviel Kle¬≠ber vor¬≠bere¬≠it¬≠et wer¬≠den, wie sich in einem Arbeits¬≠gang ver¬≠ar¬≠beit¬≠en l√§sst. R√ľhren Sie den Kle¬≠ber an der Innen¬≠seite des Gef√§√ües gle¬≠ich¬≠m√§√üig auf, so dass Sie ihn ent¬≠lang der Wand mit dem Stab aufnehmen k√∂n¬≠nen (etwa auf hal¬≠ber L√§nge des Stabes). Ziehen Sie nun den Stab wie einen Geigen¬≠bo¬≠gen auf der Innen¬≠bor¬≠d¬≠seite der Fed¬≠er ent¬≠lang. Die Viskosit√§t des Kle¬≠bers sollte so beschaf¬≠fen sein, dass er in der Nut ver¬≠laufen kann. Er darf dage¬≠gen nicht so fl√ľs¬≠sig sein, dass er an der Innen¬≠seite der Speed-Strip-Leiste herun¬≠ter¬≠l√§uft. Auf die Au√üen¬≠bor¬≠d¬≠seite der Fed¬≠er wird bewusst kein Kle¬≠ber aufge¬≠tra¬≠gen, da die Fugen auf der Au√üen¬≠seite beim Auflaminieren des Furniers automa¬≠tisch mit Epoxy ver¬≠presst wer¬≠den. So sparen Sie nicht nur Kle¬≠ber son¬≠dern k√∂n¬≠nen auch sehr sauber arbeiten.

Wenn der Rumpf mit Glas¬≠gewebe √ľber¬≠zo¬≠gen wer¬≠den soll, empfehlen wir, eine Kle¬≠ber-/F√ľller¬≠mis¬≠chung mit niedriger¬≠er Viskosit√§t auf bei¬≠den Seit¬≠en der Fed¬≠er aufzu¬≠tra¬≠gen. Um die Leis¬≠ten auf den Span¬≠ten, Schot¬≠ten und Mallen zu fix¬≠ieren, bieten sich je nach ver¬≠f√ľg¬≠barem Werkzeug ver¬≠schiedene Meth¬≠o¬≠d¬≠en an. Sie k√∂n¬≠nen Spax-Schrauben, N√§gel oder Tack¬≠er ver¬≠wen¬≠den. Speed-Strip-Leis¬≠ten lassen sich in der L√§nge prob¬≠lem¬≠los mit ein¬≠er ein¬≠fachen Sto√üverbindung aneinan¬≠der¬≠f√ľ¬≠gen. Beim Auf¬≠planken √ľber Schot¬≠ten und Span¬≠ten ist es rat¬≠sam, daf√ľr zu sor¬≠gen, dass diese Sto√üfu¬≠gen stets auf einem Spant oder Schott liegen. √úbere¬≠inan¬≠der liegende Sto√üfu¬≠gen sind zu ver¬≠mei¬≠den. In Bere¬≠ichen, die man sp√§ter nicht sieht oder die mit Glas¬≠gewebe √ľber¬≠zo¬≠gen wer¬≠den, kann man die Sto√üverbindung mit Epoxy verkleben, da die aneinan¬≠der¬≠sto√üen¬≠den Leis¬≠ten von oben und unten fix¬≠iert werden.

Nehmen Sie sich beim Auf¬≠planken unbe¬≠d¬≠ingt die Zeit, √ľber¬≠sch√ľs¬≠si¬≠gen Kle¬≠ber sofort zu ent¬≠fer¬≠nen, am besten mit einem Holzkratzer. Wenn die Ober¬≠fl√§che ein naturbe¬≠lassenes Fin¬≠ish erhal¬≠ten soll, reini¬≠gen Sie die Fl√§chen mit einem geeigneten L√∂sungsmit¬≠tel und einem sauberen Tuch.

Wir danken all denen, die bei der Zusam¬≠men¬≠stel¬≠lung dieser Infor¬≠ma¬≠tio¬≠nen geholfen und Beitr√§ge zur Ver¬≠f√ľ¬≠gung gestellt haben. Wir wollen damit alle Boots¬≠bauer unter¬≠st√ľtzen, die sich f√ľr Holzbauleis¬≠ten entschei¬≠den. Je bess¬≠er Sie arbeit¬≠en k√∂n¬≠nen, desto h√∂her und gle¬≠ich¬≠m√§√üiger wird die Qual¬≠it√§t des Ergeb¬≠niss¬≠es und desto wertvoller das Boot. So erwer¬≠ben wir Ver¬≠trauen in diese Tech¬≠nik bei Kon¬≠struk¬≠teuren und Boots¬≠bauern. Wir m√ľssen gle¬≠ich¬≠wohl darauf hin¬≠weisen, dass let¬≠zten Endes allein der K√§ufer und Auf¬≠tragge¬≠ber √ľber die Gr√∂√üe, die Art und die Bauweise seines Bootes zu entschei¬≠den hat.

Zitate mit fre­undlich­er Genehmi­gung von The Boat­man Mag­a­zine und Dick Phillips, Fal­mouth Marine College.

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